hyBit: Wasserstoffforschungsprojekt in Bremen gestartet

Das von der Universität Bremen koordinierte Wasserstoff-Großforschungsprojekt hyBit startet mit einer Fördersumme von 30 Millionen Euro. Ansatzpunkt des Projekts im Bremer Industriehafen ist das Stahlwerk von Arcelor Mittal

Das Stahlwerk ist mit einem CO2 Ausstoß von 6 Milliarden Tonnen eines der stärksten Luftverschmutzer Deutschlands. Dennoch ist die Stahlindustrie fürend in der Einleitung und Umstellung von fossilen Brennstoffen auf Wasserstoff. Das hyBit-Projektkonsortium setzt sich auch 19 Partnern aus  Wissenschaft und Industrie zusammen.  Zu den Projektpartnern gehören das Wuppertal Institut, das Bremer Institut Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen, das Fraunhofer IFAM (Bremen), das Fraunhofer ICT (Karlsruhe) und die Hochschule Bremen sowie weitere wichtige Akteure der Bremer Industrie wie Arcelor Mittal Bremen, swb und BLG.

Insgesamt sind elf Arbeitsgruppen aus den Ingenieur-, Geistes-, und Sozialwissenschaften der Universität Bremen an dem Projekt beiligt. Somit betrachtet das Projekt den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf nachhaltige Energieträger nicht nur als eine technische Herausforderung sondern beleuchtet die Transformation zur Nachhaltigkeit auch aus einer gesellschaftlichen und kulturellen Perspektive.

Zentrale Fragen des Projekts sind unter anderem wie gesamtgesellschaftlicher Erfolg in der Umstellung von Wasserstoff-Hubs erzielt werden kann und wie kleinere regionale Transformationsprozesse auf einen großen Maßstab der Wasserstoffwirtschaft umgesetzt werden können.

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