Bausteine der Energiewende

Als Flexibilitäts- und Speicheroptionen unterstützen Wasserstoff und Powerfuels (E-Fuels) die Systemintegration von erneuerbaren Energien und können für eine Entlastung der Stromnetze sorgen. Wasserstoff als saisonaler Langzeitspeicher kann helfen, die Exportabhängigkeit zu senken und inländische Wertschöpfungen zu steigern.

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Technologien

Wenn es um Wasserstoff und seine Folgeprodukte geht, geht es häufig um eine Vielzahl an verschiedenen Technologien. Manche sind alt und bereits weit fortgeschritten, andere befinden sich noch in einem frühen Stadium der Entwicklung.

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Projektkarte

Bei der Erprobung und Weiterentwicklung von Wasserstoff-Technologien nimmt Deutschland derzeit eine Vorreiterrolle ein. Es gibt hierzulande mehr als 70 Projekte mit einer Elektrolyse-Leistung von insgesamt rund 70 MW.

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Wasserstoff: Wichtiger Baustein für die integrierte Energiewende

Wasserstoff kann einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und das Gelingen der integrierten Energiewende leisten.

Die Technologie kann als dritte Säule der integrierten Energiewende Energieeffizienz und die direkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien ergänzen. Das zeigen viele aktuelle Studien, wie zum Beispiel die dena-Leitstudie Aufbruch Klimaneutralität. Die Elektrolyse ermöglicht es, mithilfe von erneuerbarem Strom aus Wasser Wasserstoff zu erzeugen und diesen entweder direkt zu nutzen oder in einem zweiten Schritt zu Methan oder flüssigen Energieträgern weiterzuverarbeiten. Aus erneuerbarem Strom werden auf diese Weise erneuerbare Energieträger erzeugt, die zur Treibhausgasminderung in allen Sektoren beitragen können.

Die gasförmigen und flüssigen synthetischen Energieträger (auch „Powerfuels“ oder "E-Fuels" genannt) werden unter anderem als Kraftstoff im Verkehrssektor, als Grundstoff in der chemischen Industrie und langfristig als speicherbarer Energieträger für die gesicherte Erzeugungsleistung im Stromsystem benötigt.

In einigen Anwendungsbereichen stellen Wasserstoff und seine Folgeprodukte die einzige technische Möglichkeit der Dekarbonisierung dar, weil eine Elektrifizierung nicht flächendeckend möglich oder nicht wirtschaftlich sinnvoll ist.

Die Markteinführung von Wasserstoff steht derzeit im Fokus der Politk. Mit der Veröffentlichung der Nationalen Wasserstoffstrategie wurden wichtige Grundpfeiler für einen schnellen Markthochlauf von Wasserstofftechnologien gesetzt.

Bis es soweit ist, werden noch eine ganze Menge an Anstrengungen vonnöten sein. Die Deutsche Energie-Agentur diskutiert daher mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über eine Verbesserung der Rahmenbedingungen und entwickelt Handlungsempfehlungen für einen Markthochlauf von Wasserstoff in Deutschland.

Aktuelle Meldungen

Meldung

REPowerEU

REPowerEU-Paket treibt Aufbau von erneuerbaren Energien, Wasserstoff-kapazitäten und Infrastrukturen voran. Vor allem die Energieeffizienz muss jetzt… mehr lesen

Projekte in Deutschland

Bei der Erprobung und Weiterentwicklung von Wasserstoff-Technologien nimmt Deutschland derzeit eine Vorreiterrolle ein. Es gibt hierzulande mehr als 70 Projekte mit einer Elektrolyse-Leistung von insgesamt rund 70 MW. Auch andere Länder untersuchen einzelne Erzeugungspfade und Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff und seinen Derivaten, doch in Deutschland wird eine Vielzahl von Anwendungen schon heute konkret erprobt. Mehr lesen

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